Dieser Reisebeitrag ist meiner lieben Freundin Dagmar gewidmet, die vor langer Zeit in Nepal war und damals leider nicht dazukam, diese Wanderung, die sie auch gerne gemacht haette, zu machen.
Insgesamt kann man sagen, dass diese 7\8 taegige Wanderung ein beeindruckendes und abwechslungsreiches Erlebnis war, denn von Dschungelfeeling bis Wuestenlandschaften mit Sandstuermen war alles dabei.
Im Schnitt bin ich 5 Stunden pro Tag mit meinem Guide Mahesh unterwegs gewesen und meine Beinchen und vor allem meine Lunge haben mir besonders am Anfang immer wieder vermittelt, wie sehr ich sie zuvor vernachlaessigt habe:(( aber gegen Ende der Woche lief alles wie geschmiert!:)
Die ersten 2-3 Tage waren landschaftlich meine Favoriten – eine Mischung zwischen Rhododendronwaeldern, Schungel-aehnlichen Waeldern und auch Almen, die mich immer wieder an unsere Gegenden erinnert haben (bis auch die Aussicht auf Reis- und Getreideterrassen). Doch schon am 2.Tage ging es 6 Stunden bergauf – mit ueber 3000 Stufen, die unterschiedlich gross waren und viel Aufmerksamkeit verlangten. Was mich besonders fasziniert aber auch immer wieder irritiert hat, sind die Einheimischen, die auf ihrem Ruecken enorme Lasten schleppen – seien es Lebensmitteln oder auch Gegenstaende (wie zum beispiel ganze BETTEN!). Bloss mit Sandalen schleppen sie den ganzen Tag zig Kilo ueber Stock und Stein – Maenner wie auch Frauen. Ich habe noch nie Frauen so hart arbeiten sehen wie in diesem Land – neben Haushalt und Kindern schleppen sie genauso Getreide, Toepfe, Lebensmitteln und Futter fuer die Tiere – einfach unglaublich!
Die naechsten 3 Tage waren von der Vegetation eher Pinienwaelder und es wurde trockener und flacher. Die Doerfer, in denen wir uebernachteten waren dort besonders faszinierend, alte verweinkelte Gassen, buddhistische Kloester und Tiere (Ziegen, Wasserbueffeln, Hunde und Ochsen) ueberall auf den Strassen. Die letzten 3 Tage waren ein besonderer Kontrast: kaum mehr Vegetation bis auf einige dornige Buesche, nur Sand und Steine – angeblich sehr aehnlich wie in Tibet. Und dazu kamen starke Sandstuerme, die mir bis zum Ende des Tages immer ein paar Gramm Sand in Mund, Nase, Ohren und Lunge beschert haben – und die wurden dann mit literweise leckerem Ingwer- oder Masala Tee und gutem indischen, nepalesischen oder manchmal auch mexikanischem! Essen runtergespuelt!:)) Am vorletztem Tag war das Ziel Mukhtinat, eine heiliger Pilgerort auf 3.800 Meter. Dort ist eine weitlauefige Tempelanlage (buddhistische und hinduistische Tempel nebeneinander) mit wunderschoenem Blick auf 7.000-er und 8.000-er Gipfel. Mein absoluter Favorit jedoch war der Ort Kagbeni, ein ueber 500 Jahre altes buddhistisches Kloster mit traumhaftem Blick vom Dach auf das ganze Tal (und sehr freunlichen Moenchen, die mich an einer Meditations- und Gebetsstunde teilhaben lassen haben) und engen, duesteren, mzstischen Gassen, auf denen ganz ploetzlich Ochsen und Ziegenherden um die Ecke biegen und ich mich immer wieder in einen hauseingang werfen musste, um nicht von den Viechern niedergetrampelt zu werden!:) war wirklich sehr faszinierend und ein wunderschoenes Erlebnis! am letzten Tag gings dann von Jomsom mit dem Flugzeug ueber die Bergspitzen zurueck nach Pokhara, von wo wir den den Trek (annaehernd) begonnen hatten. Wir waeren dort fast steckengeblieben, da die Maschinen nicht starten, wenn starker Wind ist, und an diesem Tag WAR starker Wind! Man konnte sich nicht mal draussen auf den Strassen aufhalten, weil der Wind und Sand ganz grauslich waren – doch Gott sei Dank ging der FLug dann doch – noch einT ag dort in der Sandwueste waere dann doch etwas zu viel gewesen!:)
Der etwas turbulente Flug mit einer 20-Sitz Maschine zwischen Taeler und knapp vorbei an 8.000-er Bergspitzen war wirklich toll!
Waehrend der ganzen Wanderung habe ich nette und interessante Leute aus den unterschiedlichsten Laendern getroffen, die EInheimischen sind so freundlich und trotz der bescheidensten Verhaeltnisse, in denensie leben, sind sie immer freundlich und schenken dir ein Laecheln – ganz sicher etwas, was ich mir abgeschaut habe und gerne mit nach Hause nehmen moechte!
Den Tag zueruck in der “Zivilisation” habe ich dann ganz gemuetlich verbracht und kurzerhand beschlossen, noch 2 Tage im Chitwasn National Park anzuhaengen, wo ich auch wunderschoene Erlebnisse hatte – aber davon schreibe ich ein andermal! jetzt werdeich mich schweizer und tiroler “Wanderkollegen” zum Abendessen treffen und den letzten Abend in Nepal geniessen!

About Brita Graser

my biggest passion: travelling. That's why I created this blog - to share my adventures and experiences with of of those who have the same interest. enjoy!

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